Jeder hat sein Kreuz zu tragen - RIP Froggi!

Hallo zusammen!

 

normalerweise wird man ja von einem Hahn geweckt. Nicht so in Litauen. Hier wird man von einem "Mähhh!" geweckt. Lars und Marc hatten sofort den gleichen Gedanken: "Im Roadbook gibt es doch noch die Goat-Rallye Aufgabe!" - setze eine Ziege in dein Auto!

 

Sofort sind wir aufgestanden und haben die Ziege gesucht. Gesucht - gefunden. Lars "opferte" sich und nahm das Schaaf ...... äh die Ziege natürlich auf den Arm und setzte sich in den Ömmes. Keine Ahnung wer verdutzter guckte.

 

Nachdem diese Challenge erledigt war, fuhren wir zum Hill of crosses. Ein beeindruckender Ort. Wir haben damit gerechnet 100 - 200 Kreuze zu sehen. Aber nein es waren hunderttausende Kreuze!

 

Auf diesem Hügel soll mal eine alte Holzburg gestanden haben, die von Kreuzrittern zerstört wurde. Schon damals war dies wohl eine Gebets- und Opferstelle. Irgendwann später hat man dann dort Kreuze aufgestellt. Unter der Herrschaft der Sowjets wurden die Kreuze vom Militär entfernt.

 

Aber immer wieder stellte jemand ein Kreuz auf, welches dann immer wieder vom Militär entfernt wurde. Dies ging wohl jahrelang so, bis die Sowjets aufgaben und dieser Hügel mit seinen Kreuzen zum Protest gegen das Regime wurde.

 

Der Anblick des Hügels mit seinen abertausenden Kreuzen ist Wahnsinn. Auch Papst Johannes Paul der II. war hier und hat ein Kreuz aufgestellt. Und auch die Klingenstädter Kadetten haben ihr selbst geschnitztes Kreuz dort aufgestellt. Challenge erledigt!

 

Danach ging es weiter nach Polen. Aufgrund der verloren Zeit durch die Lichtmaschine und den Berichten über die lange Einreisedauer der anderen Teilnehmer, haben wir uns gegen eine erneute Einreise nach Russland entschieden. Kaliningrad wurde deshalb ausgelassen.

 

Auf der Strecke überholten uns dann mehrere Ferrari und Co. der Gumball Rallye. Dies hat wohl auch unseren Frosch auf dem Dach erschreckt. Unser Auktionsfrosch für den Guten Zweck war auf ein mal nicht mehr da. Dies fiel uns beim Tanken auf. Irgendwie hat er sich von seiner Platte gelöst und war verschwunden. Und er war gerade bei EBay versteigert worden. So ein Mist! Zum Glück nahm es Holger, der Gewinner der Auktion, nicht so ernst.

 

RIP Froggi! Wir hätten Dich gerne wieder mit nach Deutschland genommen.

 

In Polen selbst haben wir uns dann einen Campingplatz bei Iława direkt am See ausgesucht. (B53°,65 / L19°,57) Hier wurden die handgemachten Maultaschen der Schwester unseres letzten Campingplatzbesitzers in Litauen gekocht und gegessen. Mh....lecker! Mit vollen Magen und mit russischem Gesang aus dem Nachbarzelt schliefen wir dann ein.

 

Morgen kommt unsere letzte Etappe. 

 

Heute sind wir 649 Kilometer gefahren. 

 

Eure Klingenstädter Kadetten

 

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